Manchmal dauert es einfach seine Zeit

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Wenn jetzt die ersten zarten Pflänzchen durch die Erde brechen, muss ich immer wieder an meine Situation letztes Jahr denken. Ich arbeitete schon seit Jahren in einem kleinen Blumenfachgeschäft, aber der Wunsch nach Veränderung wuchs. All meine Freundinnen waren nach und nach weggezogen, ich war ledig und hatte keine Kinder. Eigentlich hielt mich hier nichts mehr. Doch irgendetwas hielt mich davon ab, meine Zelte endgültig abzubrechen und in einer anderen Stadt aufzuschlagen. So wartete ich ab – und wurde immer unentschlossener.

Das Warten fiel mir immer schwerer, …

Als selbst die Arbeit, die ich eigentlich sehr liebte, mir keinen Spaß mehr machte, rief ich meine viversum-Beraterin an und erzählte ihr alles. Sie war der Meinung, dass mein Bauchgefühl richtig sei, und riet mir, erst einmal nichts zu verändern: „Gerade Sie kennen das doch: Manchmal dauert es einfach seine Zeit. Aber stehen die Stauden erst mal in voller Blüte, erkennt man, dass sich das Warten gelohnt hat.“ Ich musste lächeln, denn am Nachmittag hatte ich noch Scharlachnelken angepflanzt, auch bekannt als „Brennende Liebe“ … Also ging ich weiterhin jeden Morgen in meinen kleinen Laden, säte an, goss und band Blumensträuße für Menschen, die jemanden hatten, den sie beschenken wollten. Und wurde immer unglücklicher. Doch die Worte meiner Beraterin, dass es seine Zeit dauern könnte, halfen mir beim Durchhalten.

… hat sich letztendlich aber wirklich gelohnt

Eines Tages kam ein Mann in meinen Laden und es war, als erhelle sein strahlendes Lächeln den ganzen Raum. Ich war sprachlos, als er mir erklärte: „Ich brauche ein Geschenk für eine Frau – ich habe noch nie mit ihr gesprochen, aber ich sehe sie immer, wenn ich zur Arbeit gehe. Ich denke nur noch an sie! Können Sie mir helfen?“ Ich empfahl ihm einen Strauß mit Tulpen, Anemonen und Gerbera – nicht zu aufdringlich, aber wunderschön. Während ich einige Zweige der leuchtend roten Scharlachnelken in das Bukett steckte, dachte ich an die Worte meiner Beraterin und wurde traurig. Als er bezahlt hatte und freudestrahlend meinen Laden verließ, blickte ich ihm noch eine ganze Weile hinterher und fragte mich, ob es nicht doch falsch gewesen war, so lange einfach nur abzuwarten. Ich verscheuchte den Gedanken, immerhin hatte meine Beraterin schon so oft recht behalten. Gerade wollte ich mich wieder meiner Arbeit widmen, als das Klingeln der Tür neue Kundschaft ankündigte. Ich drehte mich um – und sah wieder dieses strahlende Lächeln. „Ist mit den Blumen etwas nicht in …“, setzte ich an, doch ich wurde unterbrochen. „Ich bin Lukas und arbeite dort“ – er zeigt auf die andere Straßenseite – „drüben. Jeden Tag sehe ich Sie und habe es bisher einfach nicht gewagt, Sie anzusprechen. Aber Sie wollen mir einfach nicht mehr aus dem Kopf gehen … Dürfte ich Sie denn mal zu dem kleinen Italiener hier um die Ecke entführen?“ Schüchtern sah er mich an und mir den Strauß zurück. „Warum noch länger warten? Gerne! Ich stelle nur noch kurz die Blumen ins Wasser.“ Seitdem sehe ich dieses strahlende Lächeln jeden Tag …


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